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17/04/202004/08/2024

Mini-Projekt T-Shirt

Kennt Ihr das? Jeden Tag neue Ideen? Und jedesmal das Gefühl, ja, das ist es was ich dauerhaft machen will.

Das einzige, was bei mir dauerhaft ist, ist das stetig Unruhige und immer wieder Neues zu entdecken wollen. Wie oft habe ich gehört und meist selbst gedacht: Bleib doch mal bei dem was Du jetzt gerade machst. Und irgendwie ist es auch anstrengend viele Sachen machen zu wollen, denn du fängst ja immer wieder bei NULL an. Tatsächlich habe ich mich selten mit der Tiefe einer Sache beschäftigt als vielmehr für die Basis. Dann gehts weiter zum nächsten.

Ich bin schon froh, das ich nun konstant am Erschaffen mit den Händen beschäftigt bin.

manuell (Manuela) – Nomen est Omen!

Ich möchte in diesem Blog daher auch kleinere Projekte vorstellen, die nicht so viel Zeit in Anspruch genommen haben, aber trotzdem erwähnenswert sind, da sie sich in jeder Ecke meiner Wohnung befinden, smile. Viel Spass damit 🙂

Alte T-Shirts: Bitte nicht wegwerfen, man kann tolle Objekte herstellen und die Lieblings-Shirts somit vor dem Müll bewahren. Ist auch ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Weniger wegwerfen und wiederverwenden, wenn auch zu einem anderen Zweck. Ich weiss noch, wie ich meine Familie bat, mir ihre alten Shirts zu geben, bevor sie in der Altkleidersammlung landen. Also, die Shirts, nicht die Familie. So hatte ich einige Dutzend dieser Teile, um mich dann weiter damit zu beschäftigen. Als erstes stellte ich T-Shirt-Wolle her und häkelte kleine Körbchen in verschiedenen Grössen. Hierzu benötigt man entsprechend eine Häkelnadel 12mm, die für meinen Geschmack sehr angenehm in der Hand liegt. Ich konnte so einige Stunden arbeiten, obwohl ich diese Arbeit nicht gewohnt war. Ich war in der Schulzeit eine absolute Handarbeits-Hasserin. Viel lieber wäre ich in den Werkunterricht, aber da durften nur die Jungs hin. So ein Schwachsinn. In meiner ersten Ausbildung zur Erzieherin durfte ich dann endlich werken. Werken, Musik und Sport – hier hatte ich die besten Noten. In den Hauptfächern – naja – Durchschnitt, so dass es gerade mal reicht. Ohh, ich schweife ab….. Meine Liebe zur Handarbeit habe ich im zarten Alter von 50plus entdeckt. Grosse Freude habe ich auch an dem Schnäppchen eines Handarbeitskorbes aus einem Brocki, wie ich einen in der Schule hatte, mit unendlich vielen Stricknadeln verschiedener Grössen. Ich häkelte also diverse Körbchen, die ich im Badezimmer (Nagellack, Nagelfeilen…) nutze bzw. später auch im Shop verkaufen möchte. Ich häkelte in einer Nachtaktion einen Bezug für eine Festbank, das war aufgrund der bevorstehenden Familienfeier notwendig geworden. Hier bringe ich Energie auf wie sonst nicht. Doch zuvor versteckte ich hässliche Kissen im T-Shirt-Bezug. Man schneidet hier Vorder- und Rückseite in Grösse des Kissens plus einer Zugabe von ca. 10cm aus. Das heisst Ärmel, Halsausschnitt und unterer Saum fallen weg. Das ergibt ein Viereck, ebenso wie das Kissen geformt ist. Danach schneide ich dünne Streifen ca. 10 cm lang, rundherum. Ich lege das Kissen in den Stoff und knote die entstandenen Streifen von Vorder- und Rückseite zusammen. So entsteht ein Kissenbezug ohne Nähen. 🙂 Last not least häkelte ich einen Teppich, 1x1m, für das Badezimmer, etwas schief und krumm, klein aber fein und meins. Das hat verschiedene Ursachen. Zum einen bin ich nicht routiniert im Häkeln und zum anderen weisen T-Shirts unterschiedliche Eigenschaften auf: Stretch, festere Qualität, unterschiedliche Webarten wie Polo, Jersey etc. Und ich habe die Streifen aus denen T-Shirt-Wolle besteht, unterschiedlich dick geschnitten. Handmade quality eben!

alte T-Shirts HäkelnKissenbezugStrickenT-Shirtwolle

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