Kaum im neuen Haus angekommen, habe ich wieder einen verwilderten Garten angetroffen. Das ziehe ich wohl an. Nach dem das Grün geschnitten, gesäubert und entsorgt war, sah man, dass es ein kleines schönes Gärtchen war. Ich hatte die Idee Betonplatten für den Garten selbst zu machen. Begeistert machte ich mich an die Arbeit. Ich hatte nur zwei Schablonen, in denen ich die Platten giessen konnte und so dauerte es einige Tage bis ich die ganze Länge des Weges mit Platten legen konnte. Meine ersten Erfahrungen mit Beton waren wie folgt: Zu Beginn arbeitete ich OHNE Handschuhe mit dem Ergebnis, dass ich wochenlang ausgetrocknete Haut an den Händen hatte und das obwohl ich ständig mit fetter Creme versuchte, den Schaden zu mindern. Das ist mir nur einmal passiert. Auch musste ich feststellen, dass es für die Augen auch sehr unangenehm sein kann, ich versuchte es mit einer Schutzbrille, doch die nervte recht schnell und ich ging so gut als möglich auf Abstand. Auch die Qualität des Betons spielt eine nicht unerhebliche Rolle beim Verarbeiten für Objekte jeglicher Art. Für die Platten war es okay grobkörnigen Beton zu verwenden, jedoch für filigrane Objekte wie Teelichthalter ist es weniger zu empfehlen. Das Objekt wirkt sehr bröselig, Teile brechen ab, die Optik ist auf eine gewisse Art auch interessant, mir gefällt aber eine glatte, perfekte wirkende Oberfläche besser. Für Arbeiten mit Beton braucht es geeignete Räumlichkeiten. Dies in der Wohnung zu machen ist NICHT zu empfehlen. Ich selbst habe diese Arbeiten aufgrund meiner momentanen Wohnsituation auf Eis gelegt. Die Säuberung des Arbeitsplatzes ist nicht einfach, Wasser mit Betonreste dürfen auf keinen Fall ins Waschbecken geleert werden. Nicht auszudenken, wenn der Beton in den Leitungen hart wird. Ich schliesse nicht aus eines Tages wieder Betonobjekte herzustellen.

